G Data Internet Security 2009 – Test

Freitag, Februar 13th, 2009 | Software/Treiber

G Data

Ich habe mir die “Internet Security 2009” aus dem Hause “G Data” mal ein wenig genauer angeschaut.

Als Besonderheit ist direkt zu erwähnen, das die “Internet Security 2009” im Gegensatz zu anderen Security-Progammen 2 Scan Engines verwendet, nämlich erstens die von BitDefender und zweitens die Avast-Engine.

Dies spricht auf jeden Fall schonmal für einen hohen Grad Sicherheit, allerdings ist auch die Performance eine wichtige Notwendigkeit.

Testsystem:

LG E500 K.APSAG Notebook

  • Intel Core2Duo T7250 2GHz
  • 2GB DDR2 667 Ram
  • ATI Mobility Radeon HD2400 256MB
  • 160GB SATA Festplatte
  • Vista Home Premium 32 SP1

Installation:

Da es sich bei dem oben genannten Test-System nicht um ein neues Gerät gehandelt hat, also nicht unbedingt Virenfrei, empfiehlt die Schnellanleitung die G Data Boot CD zu nutzen.

Hierzu wird einfach von der CD gebootet. Ein Linux-Betriebsystem übernimmt und startet eine G Data-Spezialversion für den Boot-Scan.

Als nächstes erscheint eine Programmoberfläche, über welche man den Computer auf  Viren und Schadsoftware prüfen kann. Jetzt hat man erstmal Zeit für einen Kaffee, oder auch zwei – je nach PC unterschiedlich.

Die weitere Installation läuft ohne große Besonderheiten ab. Man hat hier die Wahl zwischen einer Standard- oder Benutzerdefinierten-Installation, wobei sich die Standard-Installation für den ungeübten Nutzer wohl anbietet.

Updates:

Gerade bei einer Antiviren-Software sind Updates dringend notwendig. Hierzu muss man sich über die Software einmalig am Server anmelden und seine Seriennummer angeben. Ebenso sind Name und E-Mail Adresse notwendig.

Nach der Anmeldung bekommt man einen Benutzernamen und ein Passwort, welches automatisch in die Software eingetragen und an die entsprechende E-Mail-Adresse geschickt wird. Zukünftig ist keine Anmeldung mehr notwendig.

Betrieb:

Bedienoberfläche

G-Data Internet Security 2009 – Oberfläche

Neben einer schnellen Virenprüfung, welche alle im Speicher befindlichen Prozesse und Verweise im Autostart prüft, gibt es auch eine intensive Virenprüfung, welche den gesamten Computer auf Schadsoftware durchsucht.

Bei meinem Testsystem hat die gesamte Überprüfung ca 1:25 h benötigt.

Während der Überprüfung hat die Performance meines Notebooks schon arg gelitten. Für diesen Fall ist allerdings ein Auswahlfeld vorhanden: Bei Systemlast die Virenprüfung pausieren! (Leider zu spät gesehen)

Abgesehen davon lässt sich die Prüfung jederzeit manuell pausieren. Ich persönliche führe die Virenprüfung aber sowieso meistens durch wenn ich nicht am Rechner sitze.

Im normalen Wächter-Betrieb hingegen fällt die Software bei der Performance nicht so extrem ins Gewicht. Allerdings ist das Surfen mit Firefox doch schon etwas langsamer.

Der G Data-Wächter lässt sich allerdings jederzeit für bestimmte Zeiträume, oder auch bis zum Neustart des Rechners deaktivieren.

Es besteht auch die Möglichkeit nur bestimmte Verzeichnisse und Dateien oder Wechselmedien wie USB-Sticks zu prüfen. Auch eine RootKit-Prüfung ist mit dabei.

Für Updates und die Virenprüfung lässt sich ein Zeitplan erstellen, welcher sich dann automatisch um alles weitere kümmert.

Sollte es zu einem Viren-Fund kommen, bestehen die üblichen Möglichkeiten. Entweder nur protokollieren, Desinfizieren, in Quarantäne verschieben oder die infizierte Datei löschen.

Hinzu kommt eine Firewall, welche der Standard-Anwender allerdings am besten im Autopilot-Modus laufen lässt.

Auch ein Spam-Filter ist mit an Bord. Dieser lässt sich über Regeln konfigurieren. Von Beginn an wird allerdings mit Black- und White-Lists gearbeitet um einen möglichst hohen Spam-Schutz zu bieten. Ebenfalls diesem Zweck dient eine Liste mit Schlüsselwörtern.

Aber wie gesagt, der Standard-Anwender ist direkt nach Installation der Software bereits gut geschützt.

Sonstiges:

Ich habe mich auch im Internet mal ein wenig über die Internet Security 2009 aus dem Hause G Data informiert.

Die Software befindet sich weiterhin auf dem 1. Platz was die Erkennung von schädlichen Dateien betrifft.

Sonstige Auszeichnungen:

  • PC go Testsieger – 01/2009
  • PC Magazin Testsieg – 01/2009
  • PCtipp Sieger Preis/Leistung – 12/2008

Lieferumfang:

  • CD
  • Schnellanleitung
  • Benutzerhabdbuch

G Data Internet Security Lieferumfang

Lieferumfang

Fazit:

So, um alle Punkte des Programms aufzuführen müsste ich hier noch eine Weile tippen. Das Wichtigste wurde erwähnt.

Eine einfache Installation und dazu eine einfache Benutzeroberfläche machen die Internet Security 2009 von G Data auf jeden Fall zu einer Software, welche auch für PC-Laien geeignet ist.

Bei der Erkennung von schädlicher Software steht sie ohne jeden Zweifel auf Platz 1.

Die Performance im normalen Wächter-Betrieb könnte man allerdings noch ein wenig verbessern, da das Surfen im Internet schon etwas langsamer ist. Hier haben andere Produkte dafür die Nase vorn.

Die Entscheidung sollte jeder für sich treffen – bessere Performance oder besserer Schutz.

Beim Online-Kauf liegt die Software (Schutz für einen PC) momentan bei 32,95 Euro.

Link:

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3 Kommentare to G Data Internet Security 2009 – Test

[...] die Software längere Zeit im Alltag getestet habe. Einen weiteren Bericht findet ihr hier und hier. Geschrieben am 19. Februar 2009 | Tags: GDATA, Internet Security 2009, Review, [...]

[...] haben wohl ganz schön viele Päckchen verschickt. Denn auch Sascha Markuse war einer der [...]

Simon
Februar 20, 2009

Hi,

schöner Testbericht! Hast du das Programm auch kostenlos zum Testen zugeschickt bekommen?

Simon

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