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Schweinegrippe: Impfmüdigkeit der Deutschen führt zu Risiken

Samstag, Oktober 17th, 2009 | Allgemein | 1 Kommentar

Schweinegrippe: Impfmüdigkeit der Deutschen führt zu Risiken

Nachdem zu Anfang alle auf den Impfstoff gegen die Schweinegrippe gewartet haben, scheint die Impfmüdigkeit bei den Deutschen jetzt doch zu Überwiegen. Unterschiedlichen Umfragen zu Folge wollen sich nur zwischen 15 und 20 % impfen lassen.

Die Schweinegrippe-Impfungen in Deutschland sollen am 26. Oktober beginnen, eine Woche vorher ab dem 19. Oktober wird der Impfstoff gegen die Schweinegrippe an die Gesundheitsämter der Bundesländer ausgeliefert.

Sorge vor Nebenwirkungen

Ein Großteil der Deutschen halten die Impfung für unnötig. Viele haben allerdings auch Bedenken vor möglichen Nebenwirkungen, seit die Diskussion über einen Impfstoff ohne “zusätzliche Inhalsstoffe” aufgekommen ist.

Auch davon wurden Impdosen bestellt, welche allerdings für empfindliche und bereits geschwächte Personen angedacht sind. Laut dem Sprecher des Thüringer Gesundheitsministeriums, Thomas Schulz, seien die Nebenwirkungen in beiden Fällen unerheblich im Vergleich mit einer Grippe-Erkrankung.

Gefahr durch die saisonale Grippe

Weiter steht momentan wieder der Beginn der Grippe-Saison vor der Tür. Die Gefahr durch eine Epidemie durch die saisonale Grippe ist wie jedes Jahr vorhanden. Auch hier wird dringend zu einer Impfung geraten.

Ein weiteres Risiko besteht durch das Zusammentreffen des Schweinegrippe-Virus und dem Virus der saisonalen Grippe. Hier ist ein weiterer Verlauf nicht abzuschätzen.

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Sucht: Impfung gegen Kokainsucht?

Mittwoch, Oktober 7th, 2009 | Allgemein | Keine Kommentare

Sucht: Impfung gegen Kokainsucht?

Amerikanischen Forschern an der Yale-Universität ist es gelungen, einen Impfstoff gegen die Kokain-Sucht zu entwickeln.

Wie die Forscher im Fachmagazin „Archives of General Psychiatry“ beschreiben, würde der Impfstoff zwar noch nicht bei allen Süchtigen wirken, aber weitere Forschungen könnten hier Abhilfe schaffen.

Ablauf:

Der Impfstoff führt im Blut des Süchtigen zu einer Bildung eines gewissen Antikörpers, welches daraufhin verhindert, dass das Kokain das Gehirn erreichen kann.

Im Gegensatz zu anderen Krankheiten zerstören die Antikörper den Erreger nicht, sondern binden sich an ihn und verhindern so die Überwindung der Blut-Hirn-Schranke.

Bei immerhin 38% der Patienten haben sich ausreichend Antikörper gebildet, um die Sucht zu unterdrücken. Bisher traten bei den Patienten keine schwerwiegenden Nebenwirkungen auf.

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